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Julian Sas

Veröffentlicht am 06.02.2017 von Johannes R. Buch

Frau Antje bringt Blues aus Holland Gute, handgemachte Mucke muss ja nicht immer zwangsläufig ‚Rock’ oder ‚Metal’ heißen. Blues ist


Jam Trax

Veröffentlicht am 06.01.2017 von Sabine Müller

Jam Trax ist eine vierköpfige Blues-Rock-Band aus Österreich. 1999 wurde die Band von Christian Schranz (Gitarre), Erhard Fian (Gesang und


White Heart: Highlands

Veröffentlicht am 16.11.2016 von nemesis

Schon einige Jahre hat dieser Silberling auf dem Buckel. Macht aber gar nix. Nicht weil´s schief war, sondern eigentlich recht


Amy Wolter: Hit Me In The Heart

Veröffentlicht am 14.10.2016 von nemesis

Hin und wieder Hammondorgel, leicht dünnes und trockenes Schlagzeug, kraftvolle Stimme und fließende Kompositionen. Einen Herzstillstand bekommt vom Material der


Portrait Place Called Rage

Veröffentlicht am 13.09.2016 von nemesis

Musik – eine Altersfrage? So ein Bullshit! Vielleicht haben einige von euch den Namen der Band schon einmal beiläufig verlauten


Fotzhobl

Veröffentlicht am 17.08.2016 von nemesis

Ned aaf d Gosch´n gfoin: Fotzhobl Richtig schön frei weg von der Leber präsentieren sich Fotzhobl: Rockig, mit einer satten


Europatour von Carl Verheyen mit Band

Veröffentlicht am 28.07.2016 von Claudia Niedermeier

Carl Verheyen, einer der weltbesten Gitarristen kommt im Herbst gemeinsam mit seiner Band nach Europa. Er wird sein neues Album


Troadkastn Festival – Blues & Jazz

Veröffentlicht am 04.05.2016 von Stefanie Loske

Seit 2012 findet das Musikfestival Troadkastn an zwei Tagen am Warschenhofergut, Gallneukirchen statt. Jedes Jahr im Juni heißt es dann:


Summer Blues Festival St. Pölten

Veröffentlicht am 04.05.2016 von Stefanie Loske

Das Programm des Summer Blues Festivals in St. Pöllen steht bereits fest. Wie immer in den letzten Jahren findet es


Benni Bilgeri – Bad Boy

Veröffentlicht am 21.03.2016 von nemesis

Ein kunterbuntes Sound-Paket Endlich macht der Österreicher Komponist und Gitarrist Benni Bilgeri mal etwas mehr auf sich aufmerksam und präsentiert


Otis Clay verstorben

Veröffentlicht am 06.02.2016 von Johannes R. Buch

Am 8. Januar ist Otis Clay, amerikanischer Rythm – and Bluessänger im Alter von 73 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.


Neues aus dem Hause Repertoire Records

Veröffentlicht am 06.11.2015 von nemesis

Die dunkler werdende Jahreszeit scheint optimal für die süße Schwere des Blues. So wohl auch der Gedanke von Repertoire Records,



Der Blues

Im Grunde genommen besteht der Blues aus drei Akkorden, die 12 Takte lang monoton wiederholt werden und von Texten begleitet werden, die meist von davongelaufenen Frauen handeln. Der Blues hat so gesehen an Kompositionstechnik und Textinhalt Einschränkungen, was ihn aber deswegen nicht uninteressanter macht!

Das Hauptmerkmal des Blues besteht im Ausdruck der Musik und in der Versiertheit der musikalischen Interpretation. Das entspricht auch der Entstehungsgeschichte des Blues, der eine lange und traurige Reise hinter sich hat. Die Wurzeln des Blues liegen im Süden der USA, wo im Laufe des 19. Jahrhunderts die schwarzen Sklaven unter dem Einfluss der europäischen und afrikanischen Musiktraditionen, bzw. der Volksmusik die eigenständige Musikform des Blues entwickelten. Der Blues ist damit die Grundlage für zwei große Musikrichtungen, die im Laufe des folgenden Jahrhunderts geprägt werden sollten. Das ist zum Einen der Jazz und zum Anderen die Musik des Rock, Pop und des Soul.

Geschichtliches vom Blues

Es begann mit den Sklaven auf den Baumwollfeldern, die ihre „Worksongs“ sangen, um die harte Arbeit besser ertragen und ihrem Leid auf diese Weise einen Ausdruck geben zu können. Es waren Klagelieder der Einsamkeit, der Verbitterung und der Sehnsucht nach einem besseren Leben mit den Inhalten von Liebe und Tod, welche die Sklaven mit ihrer Musik heraussangen. Die Sklaverei der Afrikaner in den Südstaaten der USA im 18. und 19. Jahrhundert wurde durch nichts besser zum Ausdruck gebracht als durch diese frühen Lieder des Blues. Erst später wurde die Musik der Sklaven der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, als in den sogenannten „Minstrelshows“ mit weißen Darstellern, die Musik der Schwarzen auf sarkastische Weise zur Unterhaltung dargeboten wurde. Weiße Revuetänzer schminkten sich schwarz und sangen die Blueslieder auf herablassende Art, was sich unter dem Publikum auch in Europa leider großer Beliebtheit erfreute.

Nachdem die Abschaffung der Sklaverei beschlossen wurde, dauerte es noch einmal fast 50 Jahre, bis der Blues auf den Markt kam und endlich die Anerkennung bekam, die ihm zustand. Die Anzahl der produzierten Aufnahmen mit Liedern des Blues war gigantisch hoch und die Musik des Blues wurde unter allen Bevölkerungsschichten verbreitet. Der Blues wurde massenkompatibel gemacht und entwickelte sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem Kassenschlager.

Die Bedeutung des Blues

Die Bedeutung des Blues kommt von „I’ve got the Blues“, was soviel heißt wie „Ich bin niedergeschlagen“ und zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen zunehmenden kommerziellen Erfolg mit sich brachte. In den 20er Jahren erfuhr der Blues in den USA einen unglaublichen Siegeszug, der durch die vielen Bars, Tanzlokale und Clubs ging und die Bluesmusik bis in die damaligen Charts brachte. Die Bekanntesten der Blues Interpreten dieser Zeit waren Blind Lemon Jefferson, Robert Johnson, Son House und natürlich Bessie Smith. Zu dieser Zeit herrschte noch strikte Rassentrennung auch in der Musik, aber es begann sich auch schon über die verschiedenen Musikgenres ein nahtloses vermischen der Musikstile aus dem Blues abzuzeichnen.

Die Melodik und Instrumentierung im Blues

Melodie und Inhalt der Strophen sind im Blues gleichgestellt und erhalten durch die „Blue Notes“ den einzigartigen Charakter. Die „Blue Notes“ stammen ursprünglich aus der afrikanischen Pentatonik und haben im chromatischen System keinen Platz. Die Blue Notes sind im Wesentlichen als die Töne zwischen kleiner und großer Terz und der verminderten und der reinen Quinte entstanden und haben mit ihrem Klang den Blues geprägt. Die Instrumentierung des Blues war nicht festgelegt, es wurde aber vorwiegend auf der Gitarre gespielt. Bei der Besetzung von Bluesorchestern waren die Klarinetten, Fiddles, und Banjos sehr verbreitet. Der Blues Gesang war aber immer im Mittelpunkt und die gemeinsamen Auftritte mit vielen Musikern waren genauso häufig anzutreffen, wie auch Soloauftritte.

Siegeszug des Blues

Aus dem Blues des Südens, dem Delta Blues, entwickelte sich in den Städten wie Chicago der urbane Stil des Blues, der auch andere Schichten der Bevölkerung ansprach und mit der Erfindung der E-Gitarre ganz neue Impulse erlangte. Muddy Waters, Howlin Wolf, Willie Dixon und insbesondere John Lee Hooker und B.B. King waren die neuen Stars des Blues und traten ihre Siegeszüge mit den neuen Instrumenten im Blues an. Zu Beginn der 50er Jahre wurde dann durch den Rock’n’Roll endlich ein Zusammenschluss der Hautfarben erreicht und ließ den Blues auch in Europa mit großem Erfolg aufsteigen. Zunächst kam der Blues nach Großbritannien und hatte von dort aus einen sehr großen Einfluss auf die Musik der damals sehr erfolgreichen Bands, wie The Who, Led Zeppelin, Rolling Stones, Eric Clapton und John Mayall. Diese wiederum führten ihre sensationellen Interpretationen des Genre Blues wieder in die USA zurück, da ihre Songs weltweit berühmt wurden und es immer noch sind.

Der Blues und die Moderne

Der Blues war im Folgenden immer neuen Einflüssen ausgesetzt und brachte sehr viele neue Musikstile hervor, die zum Beispiel mit rockigen Elementen von Ray Vaughan oder ZZ Top neu interpretiert wurden. Der Erfolg war mit der Musik des Blues immer vorprogrammiert, denn die Ursprünge waren immer zu erkennen und zeigten den Menschen die lange Geschichte des Blues auf. Im neuen Jahrtausend hatte der Blues mit Joe Bonamassa, Keb’Mo und Jack White wieder neuen Interpreten, die sich bei einem großen Teil der Zuhörer und Liebhaber des Blues größter Beliebtheit erfreuten. Die Altmeister des Blues sind aber unvergänglich und der Blues hat bis in diese Zeit auch in Filmen und anderen Medien immer wieder eine liebevolle Verwendung gefunden. So wurde zum Beispiel im Jahre 2003 Martin Scoreses TV Reihe „The Blues“ produziert, bei der Größen wie Clint Eastwood und Wim Wenders hinter der Kamera standen.

Blues in Österreich

Eine eigenständige Bluesszene ist in Österreich nicht vorherrschend, aber es gibt viele Künstler, die sich dem Blues verschrieben haben und auch anderen Bluesmusikern aus dem Ausland immer wieder die Möglichkeit bieten in Österreich in den Clubs und in der Szene ihre Bluesmusik aufzuführen. Die österreichischen Bluesmusiker, wie die „Mojo Blues Band“ hat sich seit Jahrzehnten dem Chicago Blues verschrieben und hat mit ihrem eigenständigen musikalischen Bluesstil in Österreich den Nummer 1 Hit „Rosa Lee“ in den Hitparaden gelandet. 1999 erhielt der Blues Musiker Erik Trauner der Mojo Band das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich. Die Blues Band ist immer wieder in verschiedenen Besetzungen aufgetreten und hat seit 2002 mit Siggi Fassl eine neue Verstärkung bekommen. Es gibt viele Bands in Österreich, die Blues Musik im Programm haben und Coverversionen des Blues spielen. Zu nennen wären hier die Bad Rock Blues Band, die seit über 20 Jahren tourt und mit zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug überwiegend Blues Musik zu Gehör bringt.

 

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